Wann ist der liebe Gott eigentlich lieb? Ärgert er sich, wenn man ihn "Allah" nennt? Und was hat es mit dem "Zorn Gottes" auf sich? Das sind nicht die Fragen, die ein Leitartikel beantwortet – normalerweise. Normalerweise geht es im Leitartikel um den politischen Alltag, um Kanzlerin, Minister, Gesetze, Skandale. An einigen wenigen Tagen im Jahr ist das anders: an Weihnachten, an Ostern, an den großen Festtagen also. Dann schreibt nämlich Heribert Prantl, der Leitartikler der Süddeutschen Zeitung, nicht über den politischen Betrieb, sondern über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, des Glaubens und Nichtglaubens.
Heribert Prantl, Mitglied der SZ-Chefredaktion, studierter Jurist, Philosoph und Historiker, schreibt dann darüber, ob die alten Geschichten aus der Bibel nur alte Geschichten sind oder mehr und was sie uns noch zu sagen haben. Und er sinniert darüber, ob die Weihnachtsbotschaft eine Lüge ist, wenn sie "Friede den Menschen auf Erden" verspricht. In diesem Buch stehen also Leitartikel, die nicht am nächsten Tag überholt sind. In diesem Buch stehen die Kommentare, die über den Tag hinausweisen.
Der Zorn Gottes:
Denkanstöße aus der Süddeutschen Zeitung
von Heribert Prantl
Format: 13 x 20,5 cm
Hardcover mit Schutzumschlag
ca. 160 Seiten
nur 14,90 Euro.
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Heribert PrantlJahrgang 1953, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Chef der innenpolitischen Redaktion, Honorarprofessor für Rechtswissenschaften an der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld, politischer Publizist, gelernter Richter und Rechtsanwalt. Zuletzt erschienen: Kein schöner Land. Die Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit, München 2005. Der Terrorist als Gesetzgeber. Wie man mit Angst Politik macht, München 2008. Zusammen mit Nina von Hardenberg (Hrsg.): Schwarz Rot Grau. Altern in Deutschland, München 2008. |