Gerade eben erst wurde es heftig begrüßt, das Ende der sogenannten Nullerjahre mitsamt ihren Krisen und Katastrophen. Nun also stehen die Zehnerjahre des 21. Jahrhunderts ins Haus und praktischerweise hat Gunter Dueck punktgenau einen Leitfaden für die weitere Marschrichtung vorgelegt. „Aufbrechen!” also. Und mit vereinter Anstrengung etwas ganz Anderes versuchen, nämlich mit aller Kraft voraus in die Exzellenzgesellschaft. Exzellent klingt immer gut, aber eine der Voraussetzungen dafür hört sich dann doch für viele Ohren etwas schrill an: „Fast alle müssen studieren.” Aber der Autor,
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Es geht um unsere Zukunft! Die Dienstleistungsgesellschaft stirbt, weil neue Technologien die Hälfte aller Jobs überflüssig machen. Die Überlebensperspektive für die Zukunft liegt in einer Hochbildungskultur - es ist unsere einzige Chance, sagt Wirtschaftsvordenker Gunter Dueck. Die DiagnoseDen westlichen Gesellschaften drohen Elite und Slum: auf der einen Seite wenige hoch bezahlte Jobs in der Steuerung von Prozessen, auf der anderen Seite viele Menschen, die einen neuen Job suchen, aber keinen finden, weil sie nicht entsprechend (aus-)gebildet sind. Die ChanceAuf die Agrar-, Industrie- und Dienstleistungskultur folgt die Wissenskultur: Brain-Jobs in IT-, Umwelt-, Medizin-, Gen-, Nano- und Biotechnologie. Sie sind da. Es sind nur zu wenige. Was wir tun müssenExzellenzgesellschaft meint Jobs für das Gehirn. Das muss trainiert werden. Von jedem. Keine Ausreden mehr: Jeder muss studieren! Was der Staat tun mussDie alte Klientelpolitik...