Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium kann ohne Not auch auf dieses Buch angewendet werden, dessen Autor auch ganz offensichtlich in innerer Mission unterwegs ist. Alexander Dill will aufdecken, „wie die Wirtschaft sich selbst und uns alle belügt“ und führt dazu auch eine ganze Reihe alltäglicher Beispiele an. Zumindest im ersten Teil seines tri-spältigen Buches, dessen drei Kapitelüberschriften lauten: „Der tägliche Betrug um die Ecke – asymmetrische Informationen in der Alltagsökonomie“ – „Die Harvard-Ökonomie – Bilanzfälschung auf globaler
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1700 Prozent Rendite nach der Finanzkrise? Keine Kunst, wenn man eine Staatsgarantie in der Tasche hat. Was im Volksmund Betrug genannt wird, heißt in der Sprache der Wirtschaftswissenschaften "asymmetrische Information". Alexander Dill zeigt, wie in betrügerischer Weise das Bruttosozialprodukt manipuliert und die Weltfinanzkrise zur Umverteilung von Kapital genutzt wird und wie im Alltag mit ungünstigen Vertragsbedingungen die Kunden über den Tisch gezogen werden. Nur durch die Besinnung auf Gemeingüter kann verhindert werden, dass Wirtschaftsinteressen unsere Gesellschaft zerstören.