Ruth Brown wurde am 30. Januar 1928 in Portsmouth, Virginia, als Ruth Weston geboren und zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen des R'n'B der fünfziger Jahre. Ihre Anfänge gehen u.a. auf das Lucky Millinder-Orchester (1946) zurück und auf einen Vertrag als Solokünstlerin in einem Club in Washington D.C. Kurze Zeit später erschien beim Label Atlantic ihr Debüt "So Long". In den sechziger Jahren wurde es still um Ruth Brown, sie widmete sich Kindern und Familie, um dann in den Siebzigern mit diversen Shows in Las Vegas und Washington zurückzukehren. Neben ihrer Arbeit als Sängerin wirkte sie im nächsten Jahrzehnt auch als Schauspielerin am Broadway mit, wofür ihr 1989 u.a. der Tony Award verliehen wurde. Noch im gleichen Jahr erschien das mit einem Grammy ausgezeichnete Album "Blues on Broadway". "The Songs of My Life" (1993) versammelt Klassiker des Jazz und Blues, die sie neu interpretiert, das 1997 veröffentlichte Album "R + B = Ruth Brown" erhielt den "Preis der deutschen Schallplattenkritik".