Auch bekannt als "King of the Mambo" zählt Pérez Prado zu den wichtigsten Musikern der Latin Dance-Bewegung. Neben einem stattlichen Ruhm in den Ländern Lateinamerikas konnte er ebenfalls Erfolge in Amerika feiern.
Damaso Pérez Prado wurde am 11. Dezember 1916 in Matanzas, Kuba, geboren und erlernte schon als Kind das Klavierspiel. Seinen Mambo-Rhythmus entwickelte er unter dem Einfluss der Big Band-Musik. 1948, nachdem er nach Mexico City ausgewandert war, gründete er zusammen mit anderen Kubanern sein eigenes Orchester. Ein Jahr später erhielt er bei RCA Mexiko einen Vertrag und nahm gleich mit seinem ersten Song "Que Rico el Mambo" / "Mambo No. 5," einen Hit auf. In den fünfziger Jahren ging er mehrfach erfolgreich auf Tournee, u.a. auch in den USA. Mit "Cherry Pink and Apple Blossom White" erreichte er den großen Mainstream-Erfolg, erschienen auf dem Album "Mambo Mania".
Im folgenden Jahrzehnt sollte der Rock’n’Roll die internationale Musikszene bestimmen, so dass Prado nach Mexico City zurückkehrte, wo er am 14. September 1989 nach einem Schlaganfall starb. Seine Songs wurden in der Zwischenzeit mehrfach gecovert, sein Sohn Prado Jr. leitet das Orchester seines Vaters weiter.
* 11. Dezember 1916
† 14. September 1989
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