Neben ihrer Kinokarriere, treibt Hildegard Knef ab den 60er Jahren ihre Laufbahn als Chansonsängerin voran. Die wohl berühmteste Umschreibung ihres Gesangsstils lieferte Ella Fitzgerald: "die größte Sängerin ohne Stimme". Erste gesangliche Schritte macht Knef bei den Dreharbeiten zu "Schnee am Kilimandjaro" (1952). Darin muss sie ein Cole Porter-Stück singen, dessen Interpretation Knefs den Komponisten Porter so begeistert, dass er ihr die Hauptrolle in seinem Broadway-Musical "Seidenstrümpfe" nahe legt. Damit ist das Fundament für ihre Gesangskarriere gelegt. 1968 wird sie als "beste deutschsprachige Sängerin" ausgezeichnet und erhält mehrere Goldene Schallplatten für über drei Millionen verkaufte Einheiten. Aufgrund einer Krebsdiagnose muss "Die Knef" Anfang der 70er ihr Schaffen für mehrere Jahre unterbrechen. 1977 erhält sie den Deutschen Lebenswerk-Filmpreis, im Jahr 2000 den Echo und ein Jahr später den Bambi für ihr Lebenswerk, das insgesamt 39 Filme, 11 Tonträger, drei Bücher und zahllose Gemälde umfasst. Hildegard Knef stirbt am 1. Februar 2002 an den Folgen einer Lungenentzündung.
* 28. Dezember 1925
† 1. Februar 2002
Hits, Alben: So oder so ist das Leben, Hildegard Knef spricht und singt Kurt Tucholsky
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