Laurie Anderson, die am 5. Juni 1947 in Chicago geboren wurde, gilt als einzigartige Künstlerin und Mittlerin zwischen Theater, Musik, Bildender Kunst und den Neuen Medien. Ihre Performances und Installationen sollen Geschichten und Mythen des Lebens transportieren. Dabei arbeitet sie des öfteren mit den angesehensten Künstlern der Jazz- und Avantgardeszene zusammen. Die ausgebildete Kunsthistorikerin Anderson lernte schon sehr früh das Violinenspiel, bevor sie mit 19 Jahren nach New York geht. 1982 erscheint ihr musikalisches Debüt "Big Science" und erlangt internationale Reputation. Neben ihren Alben ("Mister Heartbreak", "Strange Angels", "Bright Red") inszeniert sie Multimedia-Shows und widmet sich 1999 Melvilles "Moby Dick". Das Live-Album "Live at Town Hall New York City 2001" gilt als weiterer Meilenstein ihres Schaffens.
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