Der Australier Nick Cave und seine Gruppe The Bad Seeds begannen bereits in den Achtzigern, Postpunk zu spielen. Caves Texte handeln von Obsession und Religion, von Liebe und Verzweiflung. Schon immer hatte er eine Vorliebe für Lieder über Mörder; für das Album Murder Ballads konnte er neben P.J. Harvey auch die Australierin Kylie Minogue für ein Duett gewinnen. Minogues Karriere war zu dieser Zeit etwas zum Stillstand gekommen; nach Teenieerfolgen als Sängerin und Schauspielerin brauchte es wohl die düstere Reputation Caves, dass Minogue danach wieder als strahlende Discoqueen gefeiert wurde. Die Zusammenarbeit brachte beiden Glück: Murder Ballads ist auch Caves erfolgreichstes Album.
Hits: "Something's Gotten Hold Of My Heart", "Where The Wild Roses Grow", "From Here To Eternity"
http://www.nick-cave.com
Siehe auch SZ Diskothek 1986
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