

Dr. Harald Eggebrecht
Der Herausgeber ist unter anderem freier Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung. Er hat zahlreiche Beiträge zu Themen der Musik- und Kulturkritik in Funk, Presse und in Büchern veröffentlicht (beispeisweise über große Cellisten, zu Celibidache, Schumann, Bruckner, u.a.). Sein Buch "Große Geiger" gilt als Standardwerk. In der von ihm ausgewählten SZ Klassik Edition Jahrhundert Geiger stellt Harald Eggebrecht nicht nur die musikalische Persönlichkeit jedes Virtuosen vor, sondern beschreibt auch die indiviuellen Spielweisen anhand kommentierter Musikbeispiele. Auch Nicht-Experten erschließen sich so Struktur und Schönheit der Stücke und das unverwechselbar Charakteristische der "Jahrhundert Geiger".
Alle Künstler der Sammlung
Jascha Heifetz
![]()

Jascha Heifetz
Bruch, Lalo, Mozart,
Prokofjew, Saint-Saëns,
Walton, Wieniawski
Heifetz wurde 1900 im litauischen Wilna geboren. Mit drei zeigte er auf der Viertelgeige erstaunliche Intonationsgenauigkeit und Klangsinn. Der Vater brachte ihn zwei Jahre später zu Ilja Malkin. Der Siebenjährige debütierte mit dem Mendelssohn-Konzert.
CD 1 Gesamtspielzeit: 79:24
S. Prokofjew Konzert Nr. 2 für
Violine und Orchester g-Moll Op. 63 (24:12)
1. Allegro moderato (9:34)
2. Andante assai (8:16)
3. Allegro ben marcato (6:22)
W.A. Mozart Konzert Nr. 5 für Violine
und Orchester A-Dur KV 219 (27:17)
4. Allegro aperto (9:53)
5. Adagio (10:47)
6. Rondeau. Tempo di menuetto (6:37)
É. Lalo Symphonie espagnole Op. 21 (23:59)
7. Allegro ma non troppo (7:17)
8. Scherzando. Allegro molto (4:22)
9. Andante (5:44)
10. Rondo. Allegro (6:35)
11. Erläuterungen von Harald Eggebrecht
mit Musikbeispielen (3:32)
CD 2 Gesamtspielzeit: 73:59
W. Walton Konzert für Violine und Orchester
h-Moll (27:16)
1. Andante tranquillo (9:56)
2. Presto capriccioso alla napolitana (5:57)
3. Vivace (11:23)
4-6. C. Saint-Saëns Havanaise für Violine
und Orchester Op. 83 (9:08)
M. Bruch Konzert Nr. 2 für Violine
und Orchester d-Moll Op. 44 (23:16)
7. Adagio ma non troppo (11:26)
8. Allegro moderato (3:37)
9. Finale. Allegro molto (8:13)
10. Erläuterungen von Harald Eggebrecht
mit Musikbeispielen (9:41)
11. H. Wieniawski Scherzo-tarantelle Op. 16 (4:15)
Im Banne technischer Vollkommenheit
Jascha Heifetz, für viele der Geiger des 20. Jahrhunderts, konnte absolute Magie des Klangs verströmen, sein Ton konnte in betäubender Süße glühen und sich unwiderstehlich einschmiegen.