

Dr. Harald Eggebrecht
Der Herausgeber ist unter anderem freier Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung. Er hat zahlreiche Beiträge zu Themen der Musik- und Kulturkritik in Funk, Presse und in Büchern veröffentlicht (beispeisweise über große Cellisten, zu Celibidache, Schumann, Bruckner, u.a.). Sein Buch "Große Geiger" gilt als Standardwerk. In der von ihm ausgewählten SZ Klassik Edition Jahrhundert Geiger stellt Harald Eggebrecht nicht nur die musikalische Persönlichkeit jedes Virtuosen vor, sondern beschreibt auch die indiviuellen Spielweisen anhand kommentierter Musikbeispiele. Auch Nicht-Experten erschließen sich so Struktur und Schönheit der Stücke und das unverwechselbar Charakteristische der "Jahrhundert Geiger".
Alle Künstler der Sammlung
Frank Peter Zimmermann
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Frank Peter Zimmermann
Berg, Mozart,
Satie, Ysaÿe
Zimmermann, einer der umfassenden Geigenvirtuosen unserer Zeit, wurde in Duisburg 1965 geboren. Seine Anfänge erinnern an die von Anne-Sophie Mutter. Mit zehn Jahren trat er erstmals auf, und 1977 gewann er den Ersten Preis bei "Jugend musiziert".
W.A. Mozart Konzert Nr. 3 für Violine
und Orchester G-Dur KV 216 (22:14)
1. Allegro (8:29)
2. Adagio (7:31)
3. Rondeau. Allegro (6:14)
E. Satie Choses vues à droite et à gauche
(sans lunettes) (1914) (4:32)
4. Choral hypocrite (0:59)
5. Fugue à tâtons (2:10)
6. Fantaisie musculaire (1:22)
A. Berg Konzert für Violine und Orchester
"Dem Andenken eines Engels" (1935) (27:43)
7. Andante - Allegretto (11:59)
8. Allegro - Adagio (15:44)
E. Ysaÿe Sonate Nr. 1 für Violine solo
g-Moll Op. 27 Nr. 1 (14:30)
9. Grave. Lento assai (3:56)
10. Fugato. Molto moderato (4:08)
11. Allegretto poco scherzoso,
amabile (3:54)
12. Finale con brio. Allegro fermo (2:31)
13. Erläuterungen von Harald Eggebrecht mit Musikbeispielen (8:26)
Konzentration auf das Wesentliche
Frank Peter Zimmermann, dieser leicht den Eindruck eines zuverlässigen, nüchternen, eher unauffälligen jungen Mannes erweckende, deutsch-solide wirkende Musiker, verwandelt sich sofort, wenn er spielt: etwa in einen Sarasate-Zigeuner oder in einen delikat im Mozartschen Violindialekt parlierenden Kavalier oder in einen geistreichen französischen Klangzauberer, und auch in einen totalen Geiger à la Paganini.